Inhalt
Ein Engel kommt vom Himmel auf die Erde und bringt, als Bettler verkleidet, ein Geschenk für den Ärmsten der Menschen: das Mädchen Kurrubi, die Gnade des Himmels.
Doch da stehen plötzlich zwei Bettler vor ihm: neben dem letzten Bettler Akki steht der König Nebukadnezar. Er hat sich als Bettler verkleidet, um Akki davon zu überzeugen, mit dem Betteln aufzuhören. Es ist sein letzter Versuch. Falls Akki nicht nachgibt, soll er gehenkt werden.
König Nebukadnezar will den vollkommenen Staat schaffen, hier darf es keine Bettler mehr geben.
Welcher der beiden ist nun aber der ärmste Mensch?
Ein Wettbewerb im Betteln soll helfen, dies herauszufinden.
Im Bettel - Wettbewerb wird klar, dass der verkleidete König, am schlechtesten betteln kann. Er darf Kurrubi behalten.
Kurrubi möchte gerne zu ihm gehen, sie liebt ihn in seiner Hilflosigkeit.
Doch Nebukadnezar weist sie in ohnmächtiger Wut ab.
Er versteht nicht, weshalb der Engel das Mädchen nicht dem König schenken will.
Doch der Engel sagt, für Könige interessiere sich der Himmel nicht.
Kurrubi lebt nun bei Akki, der für sie sorgt.
Der Engel verlässt Kurrubi um die Erde zu erforschen.
Als der Engel später wieder zurückkehrt, und sich in der Stadt als Engel zu erkennen gibt, fallen die Leute auf die Knie, und der Theologe will die Gunst der Stunde nutzen und den Leuten die Kirche wieder näher bringen.
Die Leute bewundern Kurrubi und dichten für sie. Sie wollen Kurrubi zum König bringen.
Doch Kurrubi liebt Nebukadnezar nur als Bettler, und trotz aller Überredungskünste der Leute bleibt sie dabei, ihren Bettler suchen zu wollen.
Er sei Wirklichkeit, Nebukadnezar, der König, aber, sei nur Schein.
Doch Nebukadnezar will König bleiben und sagt, er gebe das Mädchen dem, der es am meisten liebe.
Aber auch die Leute aus dem Volk wollen Kurrubi nun nicht mehr.
Nebukadnezar ruft den Henker und übergibt ihm das Mädchen. Der Henker aber ist Akki, der mit dem eigentlichen Henker den Beruf getauscht hat.
Akki und Kurrubi verlassen die Stadt. Sie wollen in ein neues Land gehen „voll neuer Verfolgung, voll neuer Verheissung und voll von neuen Gesängen!“
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